Warum Hanf so gesund ist

Sehr lange Zeit wurde diskutiert, ob die Kosten für Cannabis auf Rezept übernommen werde können. Nun hat der Bundestag beschlossen, schwerkranken Patienten Cannabis als Heilmittel auf Rezept zu bekommen. Bis zu diesem Zeitpunkt war es nämlich eher eine Ausnahmeerscheinung Hanf als Medizin zu bekommen.

Wie wirkt die Pflanze?

Cannabis besitzt eine schmerzlindernde, muskelentspannende und entzündungshemmende Wirkung. Darüber hinaus soll dieses Heilmittel sogar die Stimmung aufhellen können. Wenn ein Patient an chronischen Schmerzen leidet wie zum Beispiel Nervenschmerzen oder spastische Lähmungen, kann in bestimmten Fällen Canna bis auf Rezept gekauft werden. Die Dosierung löst keinen Rausch aus, wie es viele Menschen denken. Darüber hinaus kann Hanf bei vielen Krebserkrankungen die Übelkeit während einer Chemotherapie verringern.

Foto: herbalhemp / pixabay.com

In der Tat ist Cannabis in der Lage viele Beschwerden zu reduzieren. Doch sollte dieses Mittel nicht als Wundermittel betitelt werden. Hanf bleibt bis zu diesem Zeitpunkt in der Medizin umstritten. Bisher gibt es zu wenige aussagekräftigen Studien. Weiterhin ist noch nicht vollständig geklärt, ob eine längere Behandlung mit Cannabis die kognitive Leistungsfähigkeit beeinträchtigen kann.

Hanf – eine missverstandene Nutzpflanze

Die Hanfpflanze ist eine der ältesten ökonomischen Nutzpflanzen dieser Welt. Wie wurde bereits im 18. Jahrhundert eingesetzt. Hanf wird eingesetzt, um Papier, Farben und Treibstoffe herzustellen. Nun kann Hanf auch als schmerzstillendes Medikament hergestellt werden. Aufgrund der berauschenden Wirkung war es lange Zeit nicht gestattet, Haf in Europa anzubauen.

Das steckt im Superfood Hanf

Faserhanf gilt heute als ein echtes Superfood. Hanfsamen enthalten hochwertige ungesättigte Fette. Sie stellen einen idealen Omega-3-Lieferant dar. Die Mehrheit der Menschen nimmt Omega-6-Fettsäuren zu sich. Allerdings nehmen nur wenige Omega-3-Fettsäuren auf. Gemäß der Weltgesundheitsorganisation wird ein Verhältnis von 4:1 empfohlen, d. h. Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren. Sofern diese Relation nicht stimmt, kann es zu chronischen Nervenleiden und Herz-Kreislauf-Problemen kommen.

Darüber hinaus besitzt Hanf einen Proteinanteil von 30 Prozent. Hanf ist somit ein idealer Eiweißlieferant. Vegetarier und Veganer sehen in Hanf sogar eine echte Alternative zu Fleisch. Weiterhin besitzt dieses Mittel alle acht wichtigen Aminosäuren, welche der Körper nicht eigenständig herstellen kann. Diese Säuren sind wichtig für die Gesundheit der Zellen, für den Muskelaufbau und für körpereigene Reparaturprozesse. Der Anbieter uweed bietet eine Vielzahl von verschiedenen Hanf-Produkten an.

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