Hochwertige Gewebekompensatoren für den Einsatz in der Industrie

Ein Kompensator ist ein flexibles Element, welches zum Ausgleich von Bewegungen in den Rohrleitungen dient. Um einen reibungslosen Ablauf in einem Betrieb zu gewährleisten, müssen alle Einzelteile genauso reibungslos miteinander arbeiten können. Das heißt, der Kompensator muss verschiedenen Anforderungen standhalten. Mit anderen Worten, er muss hohen Druck, große Temperaturschwankungen, Vibrationen und Schwingungen in den Griff bekommen. Nun werden beispielsweise im Kraftwerksbereich verschiedene Kompensatoren aus verschiedenen Materialien hergestellt. Metall- und Gewebekompensatoren sind dabei am meisten verbreitet.

Einsatz von Gewebekompensatoren

Ein Gewebekompensator oder auch Weichstoffkompensator besteht aus einem Metallrahmen beziehungsweise einem Spannrad und einem Gewebebalg. Das Gewebe wird in den Rahmen oder direkt an die Rohrleitung geklemmt und soll Druck- und Temperaturschwankungen abbauen.

Typische Einsatzorte für Gewebekompensatoren sind Gas- und Luftrohrleitungen, Gasreinigungssysteme technischer Anlagen wie Saugzug- und Gasturbinenanlagen.

Gewebekompensatoren werden beispielsweise in Heißgasleitungen zusätzlich außen oder innen isoliert. Damit sollen die zu großen Temperaturschwankungen, Materialspannungen, welche zum Versagen des Kompensators führen können, vermieden werden.

Kompensationsarten

Man unterscheidet drei Arten vom Kompensationsvermögen:

Axial – dabei wird die Wärmedehnung eines geraden Leitungsabschnitts zwischen zwei Festpunkten von einem Axialkompensator aufgenommen.

Angular – hierfür sind zur Kompensation der Wärmedehnungen mindestens zwei, für eine vollständige Kompensation sogar drei Angularkompensatoren erforderlich. Laut Grundregel müssen aber mindestens zwei Angularkompensatoren eingesetzt werden. Dieser Ausgleich ist besonders für räumlich komplizierte Leitungsverläufe geeignet.

Lateral – ähnlich wie bei der angularen Kompensation ermöglicht die laterale Kompensation in einem Leitungssystem eine Umlenkung der Strömung um 90°. Lateralkompensatoren werden häufig in Systemen mit rechtwinkliger Umlenkung der Wärmedehnung eingesetzt.

Gewebekompensatoren für höchste Ansprüche

Foto: Powerz GmbH

Die Powerz GmbH hat sich unter anderem auf die Herstellung von Gewebekompensatoren für Schlauchschellenbefestigung, für Flanschbefestigungen und auf Weichstoffkompensatoren mit Übergangsquerschnitte spezialisiert. Auch Weichstoffkompensatoren mit runden und rechteckigen Querschnitten der Rohrleitungen sind hier erhältlich. Die Gewebekompensatoren sind aus wärmeisolierenden und gasdichten Gewebeschichten hergestellt. Die Materialauswahl hängt vor allem vom Einsatzort und von den Betriebsbedingungen wie Temperatur, Druck oder das Medium ab.

Bei der Herstellung von Gewebekompensatoren werden nur brandsichere und feuerfeste Materialien auf Basis von E-Glas oder Keramikfasern verwendet. Gerade bei der Verarbeitung oder Gewinnung von Metallen fallen äußerst große Temperaturen an. Betriebstemperaturen von bis zu + 500 Grad sind möglich. Auch hierfür hält die Powerz GmbH eine Lösung parat. Für diese Zwecke werden Gewebekompensatoren mit einer Innenisolierung hergestellt. Mitunter ist eines der wichtigsten Merkmale der Weichstoffkompensatoren die Aufnahme von großen Wärmeausdehnungen in der lateralen Richtung. Hier können bis zu 100 mm ausgeglichen werden.

Spitzenreiter für Gewebekompensatoren

Die POWERZ GmbH ist Spitzenreiter in Bezug auf Kraftwerkstechnik für Maschinen- und Anlagenbau. Vertrauen Sie auf die Erfahrung der rund 250 hochqualifizierten Mitarbeiter. Die Spezialisten, darunter Entwickler, Techniker, Ingenieure und Projektmanager haben bereits annähernd 200 Projekte in 24 Ländern realisiert.

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