Die optimale Raumakustik finden

Egal ob im Büro der Kita oder auch Zuhause; Es immer akustische Störquellen, die die Konzentration stören oder Telefonate erheblich erschweren. Das Problem dabei liegt in der schlechten Raumakustik. Auf Dauer kann dies zu Stress führen und somit die Gesundheit beeinträchtigen. Vor allem die Großraumbüros haben oft eine schlechte Raumakustik und bei vielen Menschen auf engem Raum ist dies gleich doppelt tragisch. Man sollte also schon bei der Raumgestaltung die vielen Möglichkeiten einer guten Akustikplanung berücksichtigen.

Ein zu hoher Schallpegel

Ein zu hoher Schallpegel ist der Hauptstörfaktor. Kommt dieser auch von nur einer Quelle, dann wirkt es meistens schon störend. Dabei können Geräusche wie das plötzliche klingeln eines Telefons die Konzentration stören, besonders, wenn es sich nicht um den eigenen Apparat handelt. An monotone gleichbleibende Geräusche, wie die der Lüfter, gewöhnt man sich dagegen schneller. Als sehr störend werden neben diesen elektrischen Tönen auch die Gespräche zwischen Angestellten empfunden und ein freiwilliges weghören ist meistens nicht möglich. Des Weiteren sind nicht nur die direkten Geräusche sehr nervend, sondern auch der Nachhall des Schalls wirkt störend. Mit der richtigen Akustikplanung können viele Probleme vermieden, die Gesundheit gefördert und die Produktivität gesteigert werden.

Die Möglichkeiten der Akustikplanung

Die akustischen Planungen sollten sich von der Decke abwärts bewegen. So besteht die Möglichkeit mithilfe von Deckenplatten und Deckensegeln die Akustik zu verbessern und die Lautstärke des Schallpegels wieder auf angenehme 45dB zu bringen. Die Platten werden an der Decke montiert und bestehen aus recyclebaren Polyesterfasern. Es gibt sie in den verschiedensten Formen und Farben und so lassen sich auch Platten in Wolkenform an die Decke hängen, die somit nicht nur die Akustik verbessern, sondern auch den Raum schöner aussehen lassen. Außerdem sind die Platten Allergiker-freundlich und beeinträchtigen damit keinen Mitarbeiter.

Akustikvorhänge sind ein weiterer Schallschlucker. Meistens befinden sich in Großraumbüros nicht einmal normale Vorhänge, sodass der Schalle direkt von den glatten Fenstern reflektiert wird. Die speziell entwickelten Akustikvorhänge eignen sich jedoch noch besser als handelsübliche Vorhängestoffe und können noch mehr Schall absorbieren und den Nachhall stärker verringern.

Auch an den Wänden können Schallschlucker eingebaut werden. So können Vertical Green-Pflanzen an der Wand befestig werden und vertikale Pflanzenwände entstehen lassen. Diese trendigen Wände schlucken nicht nur den Schall, sondern geben dem Raum noch einen einzigartigen Charakter. Wer schließlich immer noch nicht genug hat kann noch Akustikbilder aufhängen oder Raumtrennwände installieren.

Wie sich zeigt gibt es sehr viele Varianten der Akustikplanung, die neben der eigentlichen Schallverringerung auch noch für ein schönes Ambiente sorgen.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere